MIT Chemnitz

Artikel aus Kategorie 'Chemnitz 2020'

Chemnitz 2020 – ein politischer Entwurf

2. April 2013 · Kommentare deaktiviert · Chemnitz 2020

Chemnitz ist eine geschichtsträchtige und moderne Stadt. Sie bietet ein reiches Angebot an Bildung und Kultur. Wirtschaftlich ist die Region Chemnitz-Zwickau in der Metropolregion Sachsendreieck einer der Motoren der deutschen Wirtschaft.

Dennoch hat unsere schöne Stadt ein Imageproblem. Der Slogan “Stadt der Moderne” und die Erwartung “älteste Stadt Deutschlands” zu werden, stehen im Widerstreit.

Für die CDU lebt Chemnitz aber nicht von Slogans oder Etiketten. Der Reichtum unserer Stadt sind ihre Menschen. Gleich welchen Alters. Die Chemnitzerinnen und Chemnitzer sind lebensbejahende Menschen, kreative und kluge Köpfe. Diese wollen wir weiter stärken, denn: “Wir sind Nachbarn”.

Harte und weiche Standortfaktoren zu entwickeln, gehört zu unseren Zielen, damit Menschen in Chemnitz bleiben können und weitere ihren Lebensmittelpunkt nach Chemnitz verlagern. Dazu gehören Ansiedlungsanreize für die Wirtschaft, differenzierte Bildungsmöglichkeiten für Schüler und Studenten sowie ein breites kulturelles und soziales Angebot.

Im Folgenden entwickeln wir unsere Vision für 2020 genauer. Dabei setzen wir folgende Prioritäten:
[Weiterlesen →]

Ausbildung in Sachsen – Herausforderungen im Zuge der demographischen Entwicklung

4. November 2012 · Kommentare deaktiviert · Chemnitz 2020, Fachkräftemangel, Nachrichten

von Frank Heinrich, CDU, MdB

Am 01.11.2012 fand unter dieser Überschrift eine Veranstaltung der CDU und MIT Chemnitz in der Bildungswerkstatt Chemnitz statt. Ich habe mich sehr gefreut, dass mit Ines Saborowski-Richter MdL, dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Chemnitz Dr. Frederik Karsten und dem Geschäftsführer Interner Service der Agentur für Arbeit Regionaldirektion Sachsen Ralph Burghart äußerst kompetente Gesprächspartner zur Verfügung standen.

Die demographische Entwicklung in Sachsen und Chemnitz stellt eine der entscheidenden Herausforderungen für unsere Region dar: Die Bevölkerung schrumpft, die Gesellschaft altert, Unternehmen finden mittlerweile kaum noch Bewerber für Ausbildungsplätze. Im Gegenteil, in Chemnitz stehen weniger Schulabgänger zur Verfügung als es potentielle Stellen gibt. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Unbestreitbar ist, dass heutzutage weniger Kinder geboren werden und so von vornherein weniger Menschen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist mit der Fokussierung der Bildungspolitik auf universitäre Ausbildung und die Erhöhung des Anteils der Studenten das Bewerberpotential für Ausbildungsberufe dramatisch verkleinert worden. Vor allem die Kammern kritisieren diese Entwicklung, da gerade die sehr gut ausgebildeten Facharbeiter ein Alleinstellungsmerkmal der deutschen Wirtschaft charakterisieren und somit einen Standortvorteil weltweit markieren.
Der Vorschlag des Podiums, die Mittel(Ober-)schule zu stärken, kann aus diesem Zusammenhang nicht verwundern. Ich kann mich dieser Auffassung ebenfalls voll und ganz anschließen. Die Möglichkeiten der Dualen Ausbildung ermöglichen die individuelle Förderung der jungen Menschen. Gerade dieser Aspekt der beruflichen Entwicklung sorgt für die Leistungsfähigkeit des deutschen Mittelstandes, dem Bereich der Wirtschaft, der es ermöglichte die Wirtschaftskrise seit 2008 erfolgreich entgegenzutreten.
Darüber hinaus wurden verschiedene Lösungsmöglichkeiten des demographischen Problems erörtert. Familienfreundliche Unternehmenskultur, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die freie Wahl der Erziehungsform (bspw. zu Hause oder in der KiTa) waren einige markante Zielsetzungen. Einigkeit herrschte vor allem in einem Punkt. Der Staat kann und soll nicht die Erziehung der Kinder übernehmen. Studien belegen, dass gerade die frühzeitliche Bindung der Kinder an die Eltern essentiell für die Entwicklung eines jeden Neugeborenen ist und die Trennung von Mutter und Vater Risiken erhöht.
Über die Akzeptanz dieses Phänomens bei Podium und Auditorium war und bin ich sehr froh. Denn ohne Familie und den ausdrücklichen Wunsch von Männern und Frauen Kinder zu bekommen, kann eine Lösung des demographischen Systems nicht erfolgen. Der Gesellschaft muss klar werden, dass Kinder ein Segen und keine Belastung sind. Wenn uns diese Erkenntnis klar wird, dann bin ich guter Dinge für die Zukunft.

Minister Unland zur Stadtentwicklung Chemnitz

2. Juni 2011 · Kommentare deaktiviert · Chemnitz 2020, Nachrichten

Am 30.05.2011 fand auf Einladung des CDU-Kreisvorstandes und der MIT Chemnitz eine Podiumsdiskussion mit Finanzminister Georg Unland statt.

Das Thema “Stadtentwicklung Chemnitz” bietet viel Raum für Diskussionen und kann in einer solchen Veranstaltung sicherlich nicht in vollem Umfang diskutiert werden. Die von Minister Unland skizzierten Visionen zur Entwicklung der TU, den Landesbehörden in Chemnitz, dem Busbahnhof, dem Archäologiemuseum usw. haben das interessierte Publikum sicherlich positiv überrascht. Der Freistaat will diese Visionen mit entsprechenden finanziellen Mitteln unterstützen. Chemnitz würde diese Entwicklung sehr gut tun. Die Stadt wird attraktiver und stemmt sich gegen die Vorhersagen, Rentnerstadt in Deutschland zu werden. Packen wir es an! Die vorgestellten Visionen verdienen unsere Unterstützung.

–> Bericht im Sachsen-Fernsehen

–> ausführlicher Bericht in der “Freien Presse

Chemnitz abgekoppelt

19. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Chemnitz 2020, Nachrichten

Die Vorstandssitzung am 05.04.2011 beschäftigte sich mit dem Thema der Verkehrsanbindung von Chemnitz. Dabei wurden als Schwerpunkte die Fertigstellung der A72 nach Leipzig und die Anbindung der Bahn fixiert. Obwohl die Fertigstellung der A72 noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird, befindet sie sich wohl im “geordneten” Ablauf.

Weit dramatischer ist die Situation in der Anbindung an den Fernverkehr der Bahn. Der Landtagsabgeordnete Herr Patt informierte den Vorstand über den Status und die Planungen für Sachsen. Daraus kann man nur ableiten, dass Chemnitz für viele Jahre abgekoppelt bleiben soll. Und damit können wir speziell im Interesse des Mittelstandes nicht einverstanden sein.

[Weiterlesen →]