MIT Chemnitz

Artikel aus Kategorie 'Nachrichten'

Staatsministerin für Kultus Brunhild Kurth “Ausbildung im Zuge der demographischen Entwicklung”

15. April 2013 · Kommentare deaktiviert · Fachkräftemangel, Nachrichten

MIT Veranstaltung in der Handwerkskammer stößt auf breite Resonanz.

Unter Moderation des JU Landeschefs Alexander Dierks diskutierten zahlreiche Unternehmer mit Staatsministerin Brunhild Kurth, Kammerpräsident Dietmar Mothes und Ines Saborowski-Richter (MdL) über die Zukunft der Ausbildung von Fachkräften als Herausforderung der demographischen Entwicklung im Freistaat.

Viele Unternehmer und Pressevertreter fanden den Weg in die Limbacher Straße, um mit der Frau Staatsministerin Wege zu diskutieren, Chemnitz und Sachsen als Technologiestandort zu erhalten und weiter auszubauen. Speziell wurden die Rahmenbedingungen erörtert, die der Freistaat schaffen oder weiter ausbauen muss, um nachhaltig Fachkräfte für die Industrie und den Dienstleistungsbereich auszubilden. Die Unternehmerschaft bekannte sich weiterhin zur dualen Ausbildung, um auch durch Eigeninitiative die  Personaldecke zu sichern. Besondere Beachtung fand die Lage Deutschlands im europäischen Binnenmarkt und die Rekrutierung von ausländischen Arbeitskräften aus den krisengeschüttelten Südländern der Europäischen Union. Der engagierte Vortrag junger Floristinnen zur Standortperspektive in der Floristenausbildung fand ebenso große Aufmerksamkeit bei Frau Staatsministerin, wie beispielsweise die Wortmeldungen von Herrn Richter (Gärtnerei Richter), Herrn Hüttner (GUNTER HÜTTNER + Co. GmbH), dem Ausbildungsverantwortlichen der Firma Goldbeck sowie weiteren Vertretern von Wirtschaft und Bildung. Das Gesprächsangebot von Frau Staatsministerin wurde von den Firmenvertretern begrüßt und wird seine Fortführung finden.

Für die weiterführenden Gespräche wünschte CDU-OB-Kandidat und MIT-Mitglied Ralph Burghart im Schlußwort zur Veranstaltung allen Beteiligten viel Erfolg.

Chemnitz kann mehr…

3. April 2013 · Kommentare deaktiviert · Nachrichten

“Chemnitz kann mehr…”

Davon überzeugten sich am Donnerstag (21. Februar 2013) im Ratskeller knapp 30 Unternehmerinnen und Unternehmer der Stadt. Auf Einladung der Chemnitzer Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung stellte sich OB-Kandidat Ralph Burghart in einer intensiv geführten Diskussion Fragen des Auditoriums.

Nicht nur wirtschaftspolitische Themen wurden angeschnitten, sondern auch Fragen aus Kultur, Sozialpolitik und Sport. Dabei positionierte sich der CDU Kandidat eindeutig zu den Themen Theater und Oper sowie der Ansiedlungspolitik der derzeitigen Oberbürgermeisterin. Das Präsidium der MIT unter der Leitung von Winfried Kraft und dem ebenfalls anwesenden neuen Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion im Chemnitzer Stadtrat, Tino Fritzsche sowie die Unternehmerinnen und Unternehmer der Stadt sicherten Ralph Burghart ihre volle Unterstützung im Wahlkampf zu.

300.000 Einwohner für Chemnitz – packen wir es an.

Mehr Informationen dazu finden Sie unter:

http://www.cdu-chemnitz.de
http://www.facebook.com/ralph.burghart.5

Ausbildung in Sachsen – Herausforderungen im Zuge der demographischen Entwicklung

4. November 2012 · Kommentare deaktiviert · Chemnitz 2020, Fachkräftemangel, Nachrichten

von Frank Heinrich, CDU, MdB

Am 01.11.2012 fand unter dieser Überschrift eine Veranstaltung der CDU und MIT Chemnitz in der Bildungswerkstatt Chemnitz statt. Ich habe mich sehr gefreut, dass mit Ines Saborowski-Richter MdL, dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Chemnitz Dr. Frederik Karsten und dem Geschäftsführer Interner Service der Agentur für Arbeit Regionaldirektion Sachsen Ralph Burghart äußerst kompetente Gesprächspartner zur Verfügung standen.

Die demographische Entwicklung in Sachsen und Chemnitz stellt eine der entscheidenden Herausforderungen für unsere Region dar: Die Bevölkerung schrumpft, die Gesellschaft altert, Unternehmen finden mittlerweile kaum noch Bewerber für Ausbildungsplätze. Im Gegenteil, in Chemnitz stehen weniger Schulabgänger zur Verfügung als es potentielle Stellen gibt. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Unbestreitbar ist, dass heutzutage weniger Kinder geboren werden und so von vornherein weniger Menschen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist mit der Fokussierung der Bildungspolitik auf universitäre Ausbildung und die Erhöhung des Anteils der Studenten das Bewerberpotential für Ausbildungsberufe dramatisch verkleinert worden. Vor allem die Kammern kritisieren diese Entwicklung, da gerade die sehr gut ausgebildeten Facharbeiter ein Alleinstellungsmerkmal der deutschen Wirtschaft charakterisieren und somit einen Standortvorteil weltweit markieren.
Der Vorschlag des Podiums, die Mittel(Ober-)schule zu stärken, kann aus diesem Zusammenhang nicht verwundern. Ich kann mich dieser Auffassung ebenfalls voll und ganz anschließen. Die Möglichkeiten der Dualen Ausbildung ermöglichen die individuelle Förderung der jungen Menschen. Gerade dieser Aspekt der beruflichen Entwicklung sorgt für die Leistungsfähigkeit des deutschen Mittelstandes, dem Bereich der Wirtschaft, der es ermöglichte die Wirtschaftskrise seit 2008 erfolgreich entgegenzutreten.
Darüber hinaus wurden verschiedene Lösungsmöglichkeiten des demographischen Problems erörtert. Familienfreundliche Unternehmenskultur, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die freie Wahl der Erziehungsform (bspw. zu Hause oder in der KiTa) waren einige markante Zielsetzungen. Einigkeit herrschte vor allem in einem Punkt. Der Staat kann und soll nicht die Erziehung der Kinder übernehmen. Studien belegen, dass gerade die frühzeitliche Bindung der Kinder an die Eltern essentiell für die Entwicklung eines jeden Neugeborenen ist und die Trennung von Mutter und Vater Risiken erhöht.
Über die Akzeptanz dieses Phänomens bei Podium und Auditorium war und bin ich sehr froh. Denn ohne Familie und den ausdrücklichen Wunsch von Männern und Frauen Kinder zu bekommen, kann eine Lösung des demographischen Systems nicht erfolgen. Der Gesellschaft muss klar werden, dass Kinder ein Segen und keine Belastung sind. Wenn uns diese Erkenntnis klar wird, dann bin ich guter Dinge für die Zukunft.

9. Jahresempfang der MIT Sachsen in Chemnitz

30. Juni 2012 · Kommentare deaktiviert · Nachrichten

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Sachsen hatte am 12. Juni 2012 zu ihrem Jahresempfang nach Chemnitz eingeladen. Und über 300 Gäste aus Politik, Handwerk, Handel folgten dieser Einladung in den MIT Kreisverband Chemnitz.

Ein Abend umrahmt mit interessanten Ehrengästen wie Stanislaw Tillich, dem Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und Landesvorsitzenden der Sächsischen Union sowie Dr. Markus Reichel, dem Landesvorsitzenden der MIT Sachsen und dem Kreisvorsitzenden der MIT Chemnitz, Winfried Kraft. Auch die neue Kultusministerin für Sachsen, Brunhild Kurth und zahlreiche Vertreter der sächsischen Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung begleiteten die Veranstaltung.

Der Landesvorsitzende Dr. Markus Reichel äußert in seiner Ansprache: „Für Unternehmen und Firmen müssen verlässliche Rahmenbedingungen für die Energiewende geschaffen werden, denn die Belastungsgrenze für den Mittelstand ist erreicht. Sachsen muss seinen Einfluss auf der Bundesebene in Sinne einer zunehmenden regenerativen Energieversorgung geltend machen.“ Er verweist auch auf den noch immer nicht eingerichteten Normenkontrollrat, für welchen sich die MIT Sachsen seit Jahren einsetzt.

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Wind of Change -. Fukushima und die Energiewende in Deutschland

16. Januar 2012 · Kommentare deaktiviert · Nachrichten

Herr Dr. Ahlemeyer, ein anerkannter Fachmann im Bereich Energiewirtschaft, beleuchtete das Thema Energiewende in Deutschland und dessen unterschiedliche Konsequenzen auf ebenso unterhaltsame wie auch kompetente Art. Dabei blieb vielen Gästen mitunter das liebevoll durch die Volksbank Chemnitz bereitete Buffet im Halse stecken.

Eine Energiewende hat offensichtlich neben der politischen auch eine ausgesprochen wirtschaftliche Seite der Medaille – und diese kann bei näherer Betrachtung zu ernsthaftem Stirnrunzeln führen. Herr Ahlemeyer bestach durch faktenreiche Detailkenntnis und stellte diese Details, soweit solch ein komplexes Thema überhaupt an einem Abend erschöpfend diskutiert werden kann, häufig recht unkommentiert in den Raum. Die Fakten sprachen dann zumeist für sich … – … und genau hier stellten sich für viele Teilnehmer mehrfach an diesem Abend große Fragezeichen. War diese Energiewende energiewirtschaftlich sinnvoll? Ja, kann sie so eigentlich funktionieren? War dieser Schritt nicht übermäßig stark von politischen Bedingungen diktiert? Bleibt Deutschland auch unter den Bedingungen der neuen Energiepolitik energetisch sicher? Viele der Teilnehmer und Gäste wurden an diesem Abend erstmalig mit diesen Fragen konfrontiert – ein Umstand, der diese Veranstaltung umso interessanter und fesselnder machte.
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